Das Wichtigste in Kürze Ich plane meine Pinterest-Pins zwei Wochen im Voraus, fünf Stück pro Tag, insgesamt siebzig. Dafür brauche ich rund zwei Stunden: etwa eine Stunde Vorarbeit mit KI und etwa eine Stunde für das Einplanen auf Pinterest. Die Vorarbeit kann ich über den Tag verteilen, notfalls sogar am Handy. Claude übernimmt Keyword-Analyse, Hooks, Titel, Beschreibungen und die Auswertung meiner Blogartikel, GPT Image 2 baut die Motive. Der Ablauf kostet mich rund 40 Euro im Monat und ist der Grund, warum ich überhaupt konstant bleiben konnte.
Die meisten Anleitungen zu Affiliate Marketing mit Pinterest und KI erklären dir, wie du einen guten Pin baust. Das ist nicht das Problem. Einen guten Pin bekommt fast jeder hin, wenn er sich eine Stunde Zeit nimmt.
Das Problem ist der dreihundertste Pin. Der, den du an einem Dienstagabend nach einem langen Arbeitstag noch machen sollst, obwohl du keine Lust mehr hast.
In diesem Artikel bekommst du meinen kompletten Ablauf, Schritt für Schritt. Du siehst, welches Werkzeug welchen Schritt übernimmt, wie lange jeder Teil dauert und was mich das im Monat kostet. Am Ende kannst du dir denselben Ablauf nachbauen.
Warum ich das überhaupt so gebaut habe, steht in meiner Fallstudie: Affiliate Marketing mit Pinterest und KI, wie ich nach einem Jahr ohne Ergebnis in 6 Monaten auf 100.000 Views kam
Ich habe ein Jahr lang an einzelnen Pins gefeilt und dabei kaum etwas erreicht. Nicht weil die Pins schlecht waren. Sondern weil ich sie nicht durchgehalten habe.
Pinterest belohnt Konstanz über Monate. Ein guter Pin, den du einmal machst, ist ein Tropfen. Fünf ordentliche Pins jeden Tag über ein halbes Jahr sind ein Strom.
Und Konstanz ist keine Frage der Disziplin. Sie ist eine Frage des Aufwands pro Einheit.
Wenn ein Pin dich zwanzig Minuten kostet, brauchst du für fünf Pins über anderthalb Stunden. Jeden Tag. Neben einem Vollzeitjob hältst du das drei Wochen durch, wenn es gut läuft.
Wenn siebzig Pins dich zwei Stunden kosten, sieht die Rechnung anders aus. Dann ist es ein Termin alle vierzehn Tage. Umgerechnet sind das rund zwei Minuten pro Pin statt zwanzig. Das hältst du durch, auch wenn eine Woche mal schwierig ist.
Genau darum geht es bei diesem Ablauf. Nicht um bessere Pins. Um Pins, die überhaupt entstehen.
Der Ablauf zerfällt in zwei Blöcke, und dieser Unterschied ist wichtiger, als er klingt.
|
Block |
Schritt |
Womit |
Dauer |
|---|---|---|---|
|
Vorarbeit |
Keywords bestimmen |
Claude |
5 Minuten |
|
Vorarbeit |
Blogartikel auswerten |
Claude |
5 Minuten |
|
Vorarbeit |
Texte für 70 Pins |
Claude |
20 Minuten |
|
Vorarbeit |
Motive für 70 Pins |
GPT Image 2 |
30 Minuten |
|
Umsetzung |
Einplanen auf Pinterest |
von Hand |
60 Minuten |
Ergebnis: siebzig Pins für die kommenden vierzehn Tage, die sich danach von allein veröffentlichen.
Die Vorarbeit brauchst du nicht am Stück. Das ist der Teil, der den Ablauf alltagstauglich macht. Die vier Schritte lassen sich über den Tag verteilen, in der Mittagspause, abends auf der Couch, notfalls komplett am Handy.
Das Einplanen ist der Block, für den du wirklich sitzen musst. Etwa eine Stunde am Rechner, siebzig Pins hochladen und terminieren. Das ist der eine feste Termin alle vierzehn Tage, den du dir einplanen solltest.
Die Zeiten sind Richtwerte aus meiner Praxis, keine Stoppuhr-Messung. An manchen Tagen geht es schneller, an anderen hänge ich bei den Bildern länger.
Pinterest ist eine Suchmaschine. Das klingt banal, ändert aber alles daran, wie du Pins baust.
Menschen tippen dort etwas ein. Dein Pin taucht auf, wenn er zu dem passt, was sie eingetippt haben. Also brauchst du zuerst die Begriffe, dann die Pins, nicht umgekehrt.
Ich lasse Claude für meine Nische Suchbegriffe zusammenstellen und sortieren. Dabei achte ich auf drei Dinge.
Der Begriff muss eine Absicht haben. "Pinterest" ist kein Keyword, das ist ein Thema. "Pinterest Pins erstellen ohne Canva" ist ein Keyword, weil jemand etwas Bestimmtes will.
Der Begriff muss zu einem meiner Artikel passen. Ein Pin, der auf nichts zeigt, bringt Reichweite und sonst nichts. Dazu gleich mehr in Schritt 2.
Ich mische breite und enge Begriffe. Breite Begriffe bringen Masse und wenig Klicks. Enge Begriffe bringen weniger Aufrufe, aber die Menschen, die klicken, wollen wirklich etwas.
Eine ehrliche Einordnung dazu: Claude hat keine Live-Daten aus Pinterest. Es liefert dir gute Vorschläge, keine Suchvolumen. Die Gegenprobe mache ich selbst, indem ich die Begriffe in die Pinterest-Suche eintippe und schaue, was Pinterest mir als Vorschläge anbietet. Diese Vorschläge sind echte Suchdaten und kostenlos.
Das ist der Schritt, den fast niemand macht, und meiner Erfahrung nach der wichtigste.
Bevor ich Pins baue, lasse ich Claude meine vorhandenen Blogartikel durchgehen. Ergebnis ist eine Übersicht: welcher Artikel behandelt welches Thema, welches Keyword passt dazu, welche Kernaussagen stecken drin.
Daraus ergibt sich für jeden Pin ein Ziel. Pin sieben zeigt auf Artikel drei. Pin zwölf zeigt auf Artikel eins.
Warum das so wichtig ist: Der Pin verkauft nichts. Der Pin bringt jemanden auf deinen Blog. Der Blog baut Vertrauen auf und führt zum Freebie. Erst danach kommt das Angebot.
Diese Kette habe ich in der Fallstudie ausführlich beschrieben, sie ist der eigentliche Grund, warum bei mir nach einem Jahr endlich etwas passiert ist. Wenn du deine Pins ohne diesen Schritt baust, produzierst du Views, die nirgendwo landen.
Nebeneffekt: Du siehst sofort, wo dir Artikel fehlen. Wenn ein starkes Keyword auftaucht und kein Artikel dazu passt, ist das dein nächstes Blogthema.
Jetzt entsteht der Text für jeden Pin. Vier Bausteine pro Pin.
Der Hook ist der Text, der auf dem Bild steht. Er entscheidet, ob jemand stehenbleibt. Er muss in zwei Sekunden lesbar sein, auch auf einem Handy in der Bahn.
Der Titel ist die Überschrift unter dem Pin. Hier gehört das Keyword nach vorne, weil Pinterest darüber zuordnet.
Die Beschreibung ist der Text darunter. Ich fahre 600 bis 700 Zeichen, mit Keywords im Fließtext und einer klaren Aufforderung am Ende.
Der Alt-Text beschreibt, was auf dem Bild zu sehen ist. Er hilft Pinterest beim Verstehen und Menschen mit Sehbehinderung beim Nutzen.
Ein Punkt, an dem ich lange gebraucht habe: Ein Hook pro Tag, aber fünf Designs. Ich nehme also eine Aussage und baue sie in fünf verschiedenen Optiken. So finde ich heraus, welches Design funktioniert, ohne dass die Aussage die Ergebnisse verfälscht.
Und die Texte lese ich immer noch selbst gegen. Wenn ein Satz klingt, als hätte ihn niemand gemeint, fliegt er raus. Menschen merken das, und Pinterest belohnt es nicht, wenn niemand klickt.
Für die Bilder nutze ich GPT Image 2.
Was für mich funktioniert:
Klar und textlastig. Der Hook muss groß und lesbar sein. Kein verschwommener Hintergrund, keine Effekte, die den Text schlucken.
Format 2:3. Das ist das Pinterest-Standardformat und nimmt im Feed am meisten Platz ein.
Ruhige Hintergründe. Ein einfacher Farbverlauf oder eine Struktur schlägt ein wildes Foto, weil der Text gewinnen muss.
Wiedererkennbarkeit. Gleiche Schrift, gleiche Farbwelt. Nach ein paar Wochen erkennen Leute deine Pins, bevor sie den Namen lesen.
Das ist auch der Schritt, der am längsten dauert, weil ich nicht jedes Bild beim ersten Versuch nehme. Etwa jedes dritte lasse ich neu erzeugen.
Wie ich die Bilder konkret aufbaue, zeige ich hier: Pinterest mit KI, täglich Pins erstellen ohne stundenlang vor dem Rechner zu sitzen
Zum Schluss lade ich die Pins hoch und plane sie ein. Fünf pro Tag, verteilt über vierzehn Tage.
Das mache ich bewusst weiterhin selbst, und es ist mit rund einer Stunde der längste Einzelschritt. Dafür sehe ich jeden Pin nochmal. Zweimal habe ich so einen Fehler entdeckt, der sonst zwei Wochen lang online gewesen wäre.
Wenn ein Schritt sich lohnt zu automatisieren, dann dieser. Ich mache es trotzdem von Hand, weil die letzte Kontrolle vor der Veröffentlichung mir mehr wert ist als die gesparte Stunde.
Zur Menge: Fünf Pins am Tag sind für mich die Grenze zwischen genug und zu viel. Frische Pins bekommen bei Pinterest in den ersten ein bis zwei Tagen die meiste Aufmerksamkeit, deshalb lohnt sich tägliches Veröffentlichen mehr als ein Schwall einmal pro Woche. Wer aber plötzlich hundert Pins am Tag ausspielt, riskiert eher eine Bremse als einen Schub.
Wenn du dazu die Grundlagen brauchst, findest du sie hier: Pinterest mit KI 2026, Pins erstellen, planen und automatisieren
Wenn du meinen Ablauf komplett haben willst: Ich habe ihn als Gratis-Guide aufgeschrieben, von der Keyword-Analyse bis zum fertigen Pin. Du bekommst ihn kostenlos, wenn du dich einträgst. Hier den Guide "Pinterest + KI" holen
Damit du keine falschen Erwartungen hast.
Er nimmt dir nicht das Denken ab. Die Nische, die Themen, die Entscheidung, welcher Artikel als nächstes entsteht: das bleibt bei dir.
Er ersetzt keinen Blog. Ohne Landeplatz sind die Pins wertlos. Wenn du noch keinen hast, ist das der erste Schritt, nicht der Workflow.
Er beschleunigt Pinterest nicht. Bei mir kam die erste Bewegung nach anderthalb bis zwei Monaten, stabiles Wachstum nach zwei bis drei. Der Ablauf sorgt dafür, dass du bis dahin nicht aufgibst. Mehr nicht, aber genau das ist der Punkt, an dem die meisten scheitern.
|
Position |
Kosten |
|---|---|
|
Claude und ChatGPT zusammen |
ca. 40 Euro |
|
E-Mail-Tool |
kostenlos nutzbar, je nach Tarif 15 bis 50 Euro |
|
|
kostenlos |
|
Gesamt |
ca. 40 bis 90 Euro |
Für den Einstieg brauchst du kein Design-Abo, keinen Funnel-Builder und kein bezahltes Keyword-Tool.
Wie sich das im Ergebnis ausgezahlt hat, steht mit Zahlen hier: Geld verdienen mit Pinterest, diese 5 Möglichkeiten funktionieren 2026 wirklich
Ich habe zu früh optimiert. In den ersten Wochen habe ich am Ablauf herumgeschraubt, statt ihn einfach laufen zu lassen. Erst nach etwa sechs Wochen gab es überhaupt genug Daten, um etwas zu verbessern.
Ich habe zu viel gleichzeitig getestet. Anderer Hook, anderes Design, andere Uhrzeit, alles in derselben Woche. Danach wusste ich nicht, was gewirkt hat. Heute ändere ich eine Sache und lasse den Rest gleich.
Ich habe die Blogartikel zu spät gebaut. Monatelang zeigten meine Pins auf eine Handvoll dünner Seiten. Views kamen an, Leser blieben nicht. Heute entsteht erst der Artikel, dann die Pins dazu.
Ich baue meinen Workflow selbst, und für mich ist das der richtige Weg. Es kostet aber Einarbeitung. Du musst dich mit Claude und ChatGPT beschäftigen, Vorgaben formulieren und die Pins am Ende selbst hochladen.
Wenn du darauf keine Lust hast, gibt es fertige Lösungen. Eine davon ist das Hidden Cash System, eine Software, die den Produktionsteil weitgehend übernimmt: Pins erstellen, Seiten aufbauen, Affiliate-Links einbinden. Es kostet 49 Euro im Monat oder 397 Euro im Jahr und hat 14 Tage Geld-zurück-Garantie.
Zwei Dinge sage ich dazu ehrlich, weil sie zu meiner eigenen Geschichte gehören.
Eine Software nimmt dir die Produktion ab, nicht die Zeit. Meine Zahlen sind nach sechs Monaten Konstanz entstanden, nicht nach sechs Wochen. Kein Tool verkürzt diese Kurve.
Nutze große Mengen mit Augenmaß. Wenn eine Software dir sehr viele Pins pro Monat anbietet, heißt das nicht, dass du sie alle auf einmal ausspielen solltest. Ich fahre fünf am Tag und fahre damit gut.
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Wie lange dauert der Ablauf beim ersten Mal? Deutlich länger als zwei Stunden. Rechne beim ersten Durchgang mit vier bis fünf Stunden, weil du deine Vorgaben erst einmal festlegen musst. Ab dem dritten Durchgang bist du im Zeitfenster.
Muss ich die zwei Stunden am Stück haben? Nein. Nur die Stunde für das Einplanen brauchst du am Rechner. Die Vorarbeit kannst du über den Tag verteilen, auch am Handy.
Brauche ich Claude, oder geht auch ChatGPT allein? Es geht auch mit einem einzigen Werkzeug. Ich nutze Claude für die Texte und die Blogauswertung und GPT Image 2 für die Bilder, weil mir das Ergebnis in beiden Fällen besser gefällt. Der Ablauf ist wichtiger als die Werkzeugwahl.
Wie viele Pins am Tag sind sinnvoll? Ich fahre fünf. Wichtiger als die Zahl ist, dass du sie über Monate hältst.
Kann ich zwei Wochen im Voraus planen, ohne dass die Pins veraltet wirken? Bei zeitlosen Themen ja. Bei saisonalen Themen plane ich kürzer und schiebe aktuelle Pins dazwischen.
Was mache ich, wenn ich noch keinen Blog habe? Dann bau zuerst drei bis fünf ordentliche Artikel und ein Freebie. Ohne Landeplatz bringen dir auch siebzig Pins nichts. Warum das so ist, steht hier: Wie du Pinterest nutzen kannst, um dir nebenbei etwas Eigenes aufzubauen
Lohnt sich Pinterest im deutschsprachigen Raum überhaupt? Ja. Pinterest meldete für das zweite Quartal 2026 640 Millionen monatlich aktive Nutzer weltweit (Quartalszahlen Q2 2026), rund 159 Millionen davon in Europa (Pinterest Business).
Siebzig Pins in zwei Stunden sind kein Trick. Es ist einfach ein Ablauf, bei dem jeder Schritt eine feste Aufgabe hat und nichts doppelt gemacht wird.
Der eigentliche Gewinn ist nicht die gesparte Zeit. Es ist, dass ich diesen Termin alle zwei Wochen tatsächlich einhalte, auch wenn die Woche anstrengend war.
Genau daran bin ich vorher ein Jahr lang gescheitert. Nicht am Wissen, nicht an den Pins. An einem Ablauf, der zu viel Kraft gekostet hat.
Wenn du dir einen eigenen Ablauf bauen willst, fang mit Schritt 2 an, nicht mit Schritt 1. Schau dir erst an, welche Artikel du hast und worauf deine Pins überhaupt zeigen sollen. Alles andere baut darauf auf.
Dein nächster Schritt Hol dir meinen Gratis-Guide "Pinterest + KI". Kein Kurs, kein Verkaufsgespräch, einfach der Ablauf, mit dem ich siebzig Pins für zwei Wochen plane. Hier klicken und Guide sichern
Über den Autor
Ich bin Christian, 40, Feinmechaniker aus Bayern, verheiratet, zwei Kinder. Seit 2021 baue ich neben meinem Job ein Online-Business auf, seit drei Jahren mit Pinterest. Aktuell komme ich auf rund 100.000 monatliche Pinterest-Views und rund zehn neue E-Mail-Abonnenten am Tag, aufgebaut in etwa zwei Stunden Arbeit alle zwei Wochen. Ich schreibe über das, was ich selbst umsetze, inklusive der Jahre, in denen nichts funktioniert hat. geldverdienen-affiliate.de
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